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Panorama

Kabarett DIE KUGELBLITZE

UNGLÄUBIG

Ein kabarettistischer Amoklauf
Von und mit Lars Johansen und Ernst-Ulrich Kreschel

Texte: Lars Johansen     Musik: Ernst-Ulrich Kreschel

Die KugelblitzeWir sind Papst, aber am Reformationstag wird lieber Halloween gefeiert. Deutschland ist UNGLÄUBIG. Kein Wunder, jede Kirche hat feste Öffnungszeiten, aber einkaufen können Sie rund um die Uhr. Es gibt zwar viele Gläubiger, aber die Gläubigen fehlen. Fanatische Moslems nennen uns UNGLÄUBIG, und sie haben Recht. Oder glauben Sie noch? Glauben Sie etwa, dass es besser wird? Oder wissen Sie schon, dass es weiter bergab geht? Nur die Temperaturen steigen. Wer heizt uns da ein? Braten wir vielleicht alle längst in der Hölle oder ist es nur eine Laune der Natur? Müssen wir alle dran glauben und wenn ja, an wen?

In dieser Zeit der Unsicherheit machen sich zwei einsame Missionare auf den Weg, um Ihnen den Glauben zurück zu bringen. Lars Johansen und Ernst-Ulrich Kreschel nehmen die Missionarsstellung ein und erklären den UNGLÄUBIGen den Weg. Sie erfahren den Unterschied zwischen Geiz und Geil, Merkel und Münte, Apo und Kalypse. Alle drängenden Fragen der Gegenwart werden schonungslos beantwortet.

Woher kriegen eigentlich minderjährige Amokläufer ihre Waffen? Wenn Killerspiele an Amok-Läufen Schuld sind, ist dann auch TETRIS Schuld an moderner Architektur? Und wie kann auch ich zu einem Amokläufer werden?

Die Antwort darauf bekommen Sie nur bei den KUGELBLITZEN.

Sehen Sie UNGLÄUBIG dabei zu, wie zwei Männer die Welt retten. Es ist ein harter Job, aber irgendwer muss ihn schließlich tun.

PRESSE

(Volksstimme Magdeburg, 3.4.2007) Alle Themen erwiesen sich als Einstieg als untauglich. Dies allerdings auf hohem satirischem Niveau, denn schon hier brillierte Lars Johansen mit Satire-„Blitzen“ und pointiertem Wortwitz ... Ernst-Ulrich Kreschel hatte wie immer zu den Texten von Johansen eingängige Melodien komponiert ... Die Qualität des neuen Programms besteht gerade in der satirisch-dialektischen Sicht auf die Dinge. Dadurch haben die Texte alle einen ohne auf vordergründiges Lachen abzielenden intellektuellen Anspruch, der die Ungläubigen über die Gefährdungen in unserer Welt nachdenken lässt. Was will Kabarett mehr?

(Magdeburger Stadtjournal, 5.4.2007) Spritzige, intelligente und bissige Satire ... Lars Johansen zeigte sich in seinem Soloprogramm selbstbewußt, politisch mutig und hochaktuell und konnte...absolut überzeugen. Natürlich hatte er mit Ulli Kreschel einen versierten Musiker an seiner Seite, der schon mal mit Perücke und Knarre den Azubi Murrat spielte oder sich mit ihm choreographisch und gesanglich gekonnt im Duett auf der Bühne bewegte ... „Wir kamen, um zu missionieren“, sangen die Kabarettisten zum Schluss und rundeten damit ihr gelungenes Programm sauber ab.