|
Drei Männer, Küche, Bad
Male Babes Chanson Boy Group
Ein Programm zwischen wohltuender Enge und grenzenloser Freiheit mit:
Martin Heim (Gesang),
Roshan Rainer Scheurenbrand (Gitarre) und Gregor Schwellenbach (Kontrabass).
Manchmal mündet die Sehnsucht nach der großen weiten Welt in einer heißen Badewanne voller Schaum… In den Chansons der Male Babes geht es nicht nur um den Traum von der
perfekten Lebenskonstellation, sondern auch um Flugbegleitung, Unterwäsche und die drei besten Badezusätze der Welt. Spannungen sind da unvermeidlich, denn was für den einen den
Höhepunkt der Gefühle darstellt, bedeutet für den anderen ein Albtraum.
Martin Heim besingt die Schönheit von Napfkuchen, Müllmännern und Botanophilie. In seinen Nachdichtungen bewährter Songs von Charles Aznavour, Sezen Aksu oder Amy
Winehouse sowie nigelnagelneuen Eigenkompositionen balanciert er stets mit einem Bein über dem Abgrund, während er mit dem anderen auf das frisch gefettete Kuchenblech seiner
Männer-WG tapst. Unkonventionell begleitet von Gitarre, Kontrabass und Satzgesang - es lebe die Vielseitigkeit! www.myspace.com/malebabes
Pressestimmen Male Babes
(Der Tagesspiegel, 12. September 2008 – Julia Kranz)
Heiß her geht es zu unterm Dach des BKA-Theaters. Wenn die Male Babes eindeutig zweideutige Töne anschlagen, gibt es unter dem
überwiegend männlichen Publikum kein Halten mehr: ob Sänger Martin Heim zu ulkigen Samba-Rhythmen mit dramatischen Gesten seinen
Tanzlehrer anschmachtet oder mit schrägem Gesang versucht, seinem Liebeskummer Ausdruck zu verleihen – es dreht sich bei Drei Männer,
Küche, Bad, wie der Titel unschwer erahnen lässt, doch letztlich immer wieder um das gemeinsame WG-Leben in Köln-Kalk.Besonders in der
Badewanne ereilten ihn kreative Momente, erzählt Sänger Martin Heim augenzwinkernd. Überhaupt ist bei den drei ausgebildeten Musikern die
Badewanne das, was in Hetero-WGs die Küche ist. Hier treffen sich die Jungs auch gerne morgens um vier nach durchzechter Nacht. Und was
ihnen im Schaumbad einfällt, mixen sie mit viel Tamtam zu einem musikalischen Potpourri. Von schmutzigen Bossanova-Adaptionen bis hin zum
Katzenjammer-Crescendo in „Es ist zu spät“ oder einer orgiastischen Ode an ihren Putzfetisch. Das Trio, das gern mit Klischees und öfter in
Berlin als in Köln spielt, tingelt schon seit Jahren über diverse Kleinkunstbühnen – auch auf Solopfaden. Mit spitzer Zunge singen die
Glitzerdiven zu eigenen Kompositionen und fremden Hits auch Ernsteres, über Homophobie oder das Für und Wider einer Eheschließung.
Zumeist aber geht es ausgesprochen heiter zu, wenn Heim seine WG-Genossen und Bandkollegen Rainer Scheurenbrand (Gitarre) und Gregor
Schwellenbach (Bass) becirct. Nebenbei sind die drei jungen Männer wunderbar leichthändige Musiker, was denjenigen ein Trost sein kann, die ihren mitunter tuntigen Humor nicht teilen.
(Berliner Morgenpost, 12. September 2008 - Ulrike Borowczyk)
Die drei Herren sind sich einig: Ihre Männer-WG unterscheidet sich von anderen Lebensformen vor allem durch die Partys. Wenngleich die in
Liebesdingen auch schon mal nach hinten losgehen können, wie die eingedeutschte Version des Hits "It's My Party" beweist. 1981 war das
Cover von Dave Stewart und Barbara Gaskin noch ein todsicherer Dancefloor-Kracher. Nun aber singt Martin Heim frustriert "Lasst mich
heulen!" und gibt sich drastisch den deprimierenden seelischen Folgen partnerschaftlicher Untreue hin. Noch wackelt der ein oder andere Ton
zur Premiere des neuen Programms "Drei Männer, Küche, Bad" vor lauter Aufregung und manches Mal wünschte man sich den Satzgesang
weniger dumpf. Doch insgesamt präsentieren sich die Male Babes im BKA-Theater von ihrer Schokoladeseite und zeigen das, was sie am besten
können: Sie veralbern Herzschmerz-Kitsch mit selbstironischem Augenzwinkern, ohne die tiefen, echten Gefühle der Lächerlichkeit
preiszugeben. Unterlegt von den balladesken Gitarrenläufen Rainer Scheurenbrands und dem lässig geklopften Kontrabass von Gregor
Schwellenbach, unterscheidet sich das Trio allein schon klanglich von ähnlichen komödiantischen Chansonformationen. Wahlweise mit heller
Kopfstimme oder mit rauer Röhre interpretiert Martin Heim neben eigenen Songs viele bekannte Hits von Amy Winehouse bis Brotherhood of
Man mit neuen Texten. Die Male Babes werden ihrem Namen nicht nur in den pointierten Conférencen, sondern in zuweilen bissigen Songs
gerecht. Aber natürlich machen sie in traditioneller Boygroup-Manier auch vor großen Emotionen nicht Halt und durchstreifen alle Wohlfühlgenres von Salsa bis Pop.
(Hannoversche Allg. Zeitung, 06.05.2002)
"Mit offenen Hemden und 'direkt aus dem Solarium' holte sich die Chanson-Boygroup Male Babes mit frechen Texten, Testosteron in der Stimme
und viel Fingerfertigkeit an Bass und Gitarre den Niedersächsischen Kleinkunstpreis."
(Berliner Zeitung, 07.01.2003)"
...um spätestens beim dritten Titel zu zeigen, wie hoch die musikalische Messlatte hängt: Der Konzertgitarrist Rainer Scheurenbrand brilliert mit
einer balladesken Begleitung, die so feinfühlig vorgetragen wird, dass sie Zuhörer fast vergessen zu klatschen. Mit seiner Stimme kann Martin
Heim schmelzend das Herz anbeten...Ob Pop, Rock, Schlager, Chanson oder Volkslied, ob deutsch, englisch, spanisch, französisch - dank seiner
Stimme und Präsenz entlockt Martin Heim dem Liedgut neue Seiten."
(Hannoversche Allgemeine Zeitung, 28.03.2001)
"Die Zuschauer schert das wenig, sie lachen was das Zeug hält und amüsieren sich prächtig...Im engen Café, auf Tuchfühlung mit den Künstlern
steigt jedenfalls die erotische Spannung ins Unmessbare...Dabei begeistern sie mit ihrer Musikalität und mit ihrem Schauspieltalent."
(Berliner Morgenpost, 16.12.2007) „… Was für ein Glück, dass die Jungs so unschuldig aussehen, als könnten sie kein Wässerchen trüben… Vorsicht! Die drei sind…dafür
berüchtigt, in ihren (Lüge-)Geschichten auf den Spuren von Baron Münchhausen zu wandeln. Zudem verpacken sie kleine Gemeinheiten in
umgetextete Coversongs. Sie sind wahnwitzig, sarkastisch, aber auch zuweilen melancholisch… Egal, ob nun Melodien von Edith Piaf, den
Beatles, den Bee Gees oder Tom Jones: Sänger Martin heim, Gitarrist Rainer Scheurenbrand und Bassist Gregor Schwellenbach entlocken mit
stetig wechselnder Instrumentierung vom Glockenspiel bis zur Ukulele tausendmal gehörtem Liedgut völlig neue Seiten… Dabei dreht sich alles
um die großen Gefühle des Alltags wie Karies, Kater und Liebeskummer. Aber die Male Babes strapazieren nicht nur die Lachmuskeln, sie lassen
auch ernste Momente zu. Mit seiner Stimme kann Martin Heim nämlich Herzen zum Schmelzen bringen. Sogar, wenn er in brüchiger
Protest-Manier den Marsch „Gebärneid“ intoniert, eine bizarre Ode an die männliche Fruchtbarkeit. Singt er jedoch die Ballade „Es ist zu
spät“, ist die heitere Stimmung auf einmal passé. Geht es doch um den Morgen nach einem Krach mit anschließender Trennung. Plötzlich sitzt man allein am Frühstückstisch. Taschentuchverschleiß garantiert.“
(Magdeburger Volksstimme, 18.12.2007)
„... Vom Magdeburger Publikum waren die Wahl-Kölner begeistert, nicht nur, weil während der Vorstellung ein Damenslip auf die Bühne
geworfen wurde. „Der wird mir wohl nicht passen“, so Martin mit Blick auf das 38er Größenschild. Begeisterung über ihr Programm sind die
Male Babes zwar gewöhnt, aber noch nie in ihrer siebenjährigen Bandexistenz kam Unterwäsche auf die Bühne…“
Bandinfo
Martin Heim kennt das Showbiz in allen Stellungen. Als Darsteller in Musicals wie "Emil und die Detektive" (Operettenhaus Hamburg) oder "Das
gibt's nur einmal" (Grenzlandtheater Aachen), als Puppenspieler in Ralf Königs "Condom des Grauens" und im "Little Shop of Horrors" im
Hannoveraner Glockseetheater, als Gesangscoach für die "Sesamstraße" und "Stella"-Musicalproduktionen, als Studiosänger u.a. für die
"Scorpions" und "Studio Hamburg Synchron". Aber das beste ist: seit 1990 steht er mit eigenen Chansonprogrammen auf den
Kleinkunstbühnen in Deutschland und dem benachhbarten Ausland. Seine Gesangsausbildung absolvierte er bei Jacek Dutka an der Universität Hildesheim.
Rainer Scheurenbrand hat die letzten Jahre mit seiner Gitarrensammlung in Ipanema/Rio de Janeiro gelebt. Sein Solo-CD "Jardim" ist bei dem
brasilianischen Label "Shammanik Quest" erschienen und verkauft sich in Südamerika wie geschnitten Brot. Als klassischer Gitarrist gab
Rainer Konzerte in ganz Deutschland, in Frankreich, Griechenland, Israel, Russland und Peine. Bei Prof. Frank Bungarten studierte Rainer
Scheurenbrand an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. 1998 erhielt er dort einen Lehrauftrag.
Gregor Schwellenbach ist nicht nur Kontrabassist. Seine Kompositionen sind in Theaterstücken und Hörspielen, in Fernsehspielen und -serien
zu hören. Für Produktionen wie die rtl2 Fame Academy arbeitete er als Arrangeur, aber auch als Pianist in Bars wie dem Steigenberger Hotel
Hamburg. An der Hochschule für Musik und Theater Hannover schloss er die Studiengänge Schulmusik und Tonsatz/Gehörbildung ab.
|