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Meissners Sexgeschichten Comedy über Liebe, Lust und lahme Lenden
mit Tatjana Meissner
Die bekannte Moderatorin und Kabarettistin Tatjana Meissner will einen Mann, aber keinen glattgeleckten Locken-Strullie. Sie will ’nen richtigen Mann, am besten
so einen verruchten Räuber Hotzenplotz und fragt sich, ob Deutsche Männer die einzigen auf der Welt sind, die über ein Dutzend nackter Frauen hinwegsteigen würden, um an eine Flasche Bier zu kommen!
In ihrer „One-Night-Stand-Up-Comedy“ erzählt sie von ihren skurrilen, erotischen und verrückten Begegnungen mit Traummännern aus dem Internet, plaudert mit Witz
und (Selbst-) Ironie „aus dem Nähkästchen“, singt zu alten Lieder mit neuen, zweideutigen Texten. Mit Charme, Präsenz und Können erobert die Meissnersche Bühnen-Show mühelos das Publikum mit einem
komödiantischen Feuerwerk an Slapsticks, Parodien und Tanzeinlagen.
Das schreibt die Presse:
Kritik zum Auftritt am 23.07.2009 im Palmengarten Leipzig LVZ- 25.07.2009 / Norbert Wehrstedt “Single auf der Jagd “
Tatjana Meissners Sex-Geschichten im Palmengarten Sie trägt Rot. Ein Signal. Tatjana Meissner signalisiert Single. Die Boa wallt um den Hals, das tiefe Dekolleté wird
immer wieder gerückt. Tanzbeine hoch und Seele offen an diesem Donnerstag am Palmengarten. Ein
Sehnsuchts-Herz ist zu verschenken, nur … es ist über 40. Ein Handicap bei jeder verzweifelten Partner-Suche. Torschlusspanik ist ein verdammt einsamer Jäger.
So macht sich Meissner im ersten Bühnensolo mit munterem Geplauder auf eine ernüchternde Frau-sucht-Mann-Safari. Selbstironisch und selbstbissig blickt eine Skeptikerin in die Untiefen männlicher
Unzulänglichkeiten und weiblicher Unzufriedenheiten, auf zähe Illusionen und krähenfüßige Morgenspiegelstunden, abtörnende Kerle und antörnende Hausgeräte. Keine Psycho-Tiefenexkurse, sondern
weibliche Frontberichte vom Ringen der Geschlechter um Sex und Zufriedenheit. Das klingt kein bisschen bitter, sondern ist ganz schön scharf angerichtet.
Meissner tut das mit weiblichem Blick, der alle Visionen vom perfekten Mann an der alltäglichen Wirklichkeit zur
Bescheidenheit klein reibt. Das ist meist deftig, drastisch und derb, oft frech und frivol, witzig immer. Mit rauem
Charme und robustem Schmäh zieht Meissner das Publikum rein, kostet Wiedererkennungen mit Pausen aus, singt und tanzt – und schlüpft in einige Rollen.
Wunderbar ihr grotesker Monolog eines Berliner Psychologen mit schlechten Zähnen und miesen Versprechungen, herrlich ihr Chat-Dialog mit einem gelangweilten Schöntipper, umwerfend ihre sarkastische
„Fever“-Anmacher-Version (Mach mir den Tie’scher), wunderbar melancholisch „So’n bisschen dazwischen“,
ironisch blitzend „This Boots Are Make For Walking“ als Cybersex-Gesang. Das war genau beobachtet, sehr amüsant – und schillerte versext vielfarbig.
PNN, 28.4.09 „Mutti hat mich anständig erzogen!“ „Meissners Sex Geschichten“ feierten auf dem Theaterschiff großen Erfolg (28.04.09)„Ilse Bilse keiner will se, kam
ein Koch, nahm se doch!“ Tatjana Meissner will aberkeinen Koch, der sie „doch“ nimmt, erst recht keinen
glattgeleckten Locken-Strullie.Sie will ’nen richtigen Mann, am besten so einen verruchten Rambo, „denn so
sindwir Frauen ja!!! – nich, Karin?“ fragte die bekannte Kabarettistin am Wochenende insPublikum hinein. Karin,
Wolle und die anderen saßen als Ansprech-Opfer in derersten Reihe, als sie ihr neues Solo-Programm „Meissners
Sex Geschichten“ aufdem Theaterschiff präsentierte. Es ist gleichsam die Bühnenfassung zu ihrem Buch„finde-mich-sofort.de“, ...
Kabarett von der Form her, Selbstironie vom Inhalt, Abstand also, den jede Bühnegerne befördert. ... verlieh dem
Meissnerschen Sex-Geschichten Kraft, Niveau und viel Witz. Auf der Jagd nach einem Mann fürs Leben wurde nicht
die untere Gegend zuerst bedient, sondern der Kopf. Welch ein Segen, hier die Perspektive zu wechseln... Mit den
wenigen Requisiten stand auch ein Bild von Tattis Mutti mit auf der Bühne. Ihre geistige Anwesenheit war ein
gescheites Regulativ für überschäumende Träume und Triebe, denn „Mutti hat mich anständig erzogen!“ Nur
manchmal, wenn es besonders schön war oder werden sollte, legte sie das Bild kurz zur Seite. Ein richtig gutes,
feuriges und sehr professionell gemachtes Programm um die Eine, die im wahren Leben einfach keinen Mann
findet, nicht mal auf einer „Gammelfleisch-Party“ P 40. Auch um „das Eine“, na klar. Da musste schließlich das Internet ran.
Im Wesentlichen folgt das Dreh- und Rollenbuch der literarischen Vorlage. Ein klasse Entree über die
Unmöglichkeit, Männer und Frauen dauerhaft unter eine Decke zu bekommen, etliche, gekonnt dargebotene Songs
mit witziger Contrafraktur, etwa „Mach mir den Tie’scher!“ Scharfe Sprüche und freche Witze überall mit Niveau
eingestreut, das Publikum ununterbrochen angetörnt, da kochte es an Deck! Dieses Theaterschiff heißt ja nicht
grundlos „Sturmvogel“. Vor allem blieb Ilse Bilse auch per Internet stets selbstironisch. Sie ließ mit Seufzen und
Klagen keinerlei Zweifel daran, wie schwer und wie schlecht ihre Aussicht sei, jenseits der Vierzig doch noch einen
abzubekommen, die Zellulite droht, das Bindegewebe wird schwach, und ob man von Krähenfüßen nicht gar
Vogelgrippe bekommt, ist auch völlig unklar. Einer über Siebzig („Bin doch kein Wunderheiler“) kommt ihr
trotzdem so wenig ins Haus wie ein Tagesabschlussgefährte, Mutti hatte sie ja „anständig erzogen“. Eingestreut
zwischen Text und Songs waren vorgelesene oder gespielte Auszüge aus ihrem Buch. Das Kapitel über den
Psychologen spielte sie ganz brillant als Groteske, der Cyber-Sex-Part mit einer drolligen Triefstimme aus den
Untiefen des Off war einfach zum Brüllen. Der Abstand macht’s eben! Weil sich aber bis zuletzt auch im Netz keiner
für die liebe Tatti opfern wollte, drehte sie den Spieß einfach um: Ehe? Nein danke. Man weiß doch, dass sie keine Alternative ist ...Gerold Paul
www.tatjana-meissner.de
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