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Die Frau wird schöner mit jedem Glas Bier
Ein “sehr ernst gemeinter” Truck Stop Abend mit Fabian Gerhardt und Burkhard Niggemeier
Wer kennt sie nicht, die sechs Countrybarden von der Waterkant, die selbsternannten Cowboys der Nation. Mit "Der wilde, wilde Westen" und "Ich möcht so gern Dave Dudley
hören" haben sie die deutsche Sprache für die Countrymusik erschlossen, eine kulturhistorische Leistung, die wohl nur zu vergleichen ist mit der Einführung der Kartoffel in die deutsche
Küche. Aber hat eigentlich mal jemand richtig zugehört?
"Wenn Du nicht mehr gern kochst, weil ich manches nicht mag Und Du wild darauf pochst, und ich sag dir: Dann frag! Wenn's dich nicht mehr interessiert, was mein Magen begehrt,
Dann glaub mir, du machst was verkehrt."
So heißt es auf der CD "Wilde Reiter" von 2001. Und das ist vollkommen ernst gemeint. Seit mehr als 30 Jahren
verbreiten Truck Stop jetzt schon die frohe Kunde von einer Welt, in der noch Ordnung herrscht. Wo Männer noch echte Männer sind. Und Frauen echte Frauen. Denn: Country kennt keinen Zynismus.
Fabian Gerhardt analysiert "Die Konstruktion von Gesellschaft in den Kompositionen der Musikgruppe Truck
Stop unter besonderer Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte". Und trägt anschließend diese
Kompositionen vor, begleitet von Burkhard Niggemeier am Klavier. Und plötzlich, ohne Banjo und Steelguitar,
klingt das seltsam vertraut: Reinhard Mey oder Herbert Grönemeyer fallen einem ein und man fängt verstohlen an mitzuwippen. Ein Abend der großen Emotionen.
HAZ: Seit fünf Jahren "ein Kultabend" in Hannover
LVZ: Bei so viel Witz und Professionalität ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich "Die Frau wird schöner mit
jedem Glas Bier" in Leipzig Kultstatus erspielt."
BILD Hamburg: "Selten hatte ich so viel Spaß. Das Publikum schrie vor Begeisterung, lachte Tränen und sang
mit. ein echter Kult-Abend!"
Neue Presse Hannover: „Seit fünf Jahren reiten sie nun schon. Und sie werden immer besser.“ Keep it country!
Leipzig mon amour (Fabian Gerhardts ganz persönliche Liebeserklärung an Leipzig...) Von 1995 bis 1998 habe ich in Leipzig gelebt, es war die Zeit der Baugerüste. Einmal im Monat habe ich mich mit meiner Tochter
ans Fenster unserer Wohnung am Dorotheenplatz gestellt und Kräne gezählt. Auch sonst eine Zeit der Umbrüche: Am
Schauspielhaus fing ich mit Engels neuem Team an, wir haben das erste Theaterspektakel gestemmt, die Moritzbastei erkundet
(„Lenz“ von Büchner) und das Theater nach Mockau gebracht, wo es noch nie hinwollte. Ich habe gespielt wie ein Verrückter (8
Produktionen im ersten Jahr) und die Stadt geliebt. Danach kamen Bremen und Hannover, Hamburg und Köln – aber an Leipzig
sind sie alle nicht rangekommen. Jetzt lebe ich in meiner Heimatstadt Berlin (Ja, ein Eingeborener Berliner! Es gibt sie wirklich!) und freue mich auf meine Rückkehr in die Heldenstadt…
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